Unterkochener Grüne starten Feinstaubmessprojekt

Als Industriestandort und Durchfahrtsgemeinde ist der Aalener Stadtteil Unterkochen zu einem nicht unerheblichen Teil in der Luftqualität, sowie durch Lärmimissionen beeinträchtigt. Die industrielle Belastung wird durch verbesserte Abgassysteme und Industrieneubauten zukünftig weiter reduziert. Anders sieht es beim Kraftfahrzeugverkehr aus. Dieser ist, hauptsächlich aufgrund des Berufspendelverkehrs in den Morgen- und  Nachmittagsstunden, sowie durch den Autobahnzubringerverkehr, für den Ort in Tallage eine immer größer werdende Belastung. Da z. B. durch Arbeitsplatzzuwachs, hauptsächlich in Oberkochen, und des Wohngebietausbaus der Härtsfeldgemeinden die Verkehrslast durch den Ort weiter steigen wird, wurde durch die Ortschaftratskandidaten von Bündnis90/Die Grünen in Unterkochen mit anfänglich 4 Feinstaub-Messstellen an den Hauptverkehrsstraßen ein Langzeitmonitoring gestartet. Hiermit soll der tatsächliche Ist-Zustand ermittelt und der weitere Verlauf zukünftiger Feinstaubbelastung qualitativ beobachtet werden. Daraus kann, bei entsprechend hoher Belastung, die Notwendigkeit des Handlungsbedarfes für z.B. alternative Verkehrswege, ermittelt werden.

Die Unterkochener Grünen schließen sich hier dem Citizen Science Projekts des OK Lab Stuttgart an. Die Messdaten aller Stationen sind unter: www.luftdaten.info öffentlich einsehbar. Auch sind weiterführende Informationen über Funktion, Genauigkeit, etc. auf dieser Internetseite zu lesen. Es werden durch diese Feinstaubmessstellen neben den Feinstaubkonzentrationen der 2,5 und 10 µm-großen Partikel auch Temperatur und Luftfeuchte ermittelt. Einige Sensoren können auch den aktuellen Luftdruck messen. Die Unterkochener Grünen werden dieses Projekt intensivieren und für Unterkochen ausbauen. Jede weitere Messstelle hilft die Genauigkeit der Aussagen zu verfeinern. Mitmachen kann jeder

3 Kommentare

  1. Mahringer, Hubert

    Interessant. Aber warum gibt es an dieser Stelle keine Messergebnisse des seit Mai 2019 laufenden Projektes? Interessant wäre auch zu wissen, wie sich das Messnetz seit dem Start mit 4 Messstellen weiterentwickelt hat.

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